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Weitere Neuigkeiten vom Blauhöhlensystem Text: Wolfgang Graf Zuletzt aktualisiert am 07.08.2011 - Thema: Oberirdischer Höhlenplan vom Gebiet "Himmelreich"
Samstag, den 24.05.2008 In einem Keller im Ort Seissen bei Blaubeuren ist ein weiteres starkes Schluckloch vorhanden. Leert man einen 10 Liter Wassereimer in den ca. 2 Meter tiefen Einbruch, kann man deutlich das schnelle Abfließen des Wassers nach unten hören. Weiter unten verläuft ein geräumiger Höhlengang, welcher sich unter dem Ort Seissen durchzieht. In diesen Hauptgang münden mehrere Nebengänge.
Das Photo oben zeigt den Abstieg zu der ca. 2 Meter tiefen Einbruchspalte.
Der ca. 2 Meter tiefe Einbruch ohne Abdecklatte. Oberirdisches Info zum Mörikedom im Blauhöhlensystem Direkt über dem Mörikedom der Blauhöhle im Blauhöhlensystem. Bitte beachten Sie das bizarre Wachstum der Bäume. Die Eigentümer dieser Wiese wunderten sich schon lange, warum nur alle Bäume auf dieser Wiese so bizarr und mit eigenartigen Knollen wachsen. Der Grund ist, dass Sie direkt über dem großen unterirdischen See vom Mörikedom stehen. Dadurch wird der Wuchs extrem beeinflusst.
In einer Scheuer im Ort Seissen bei Blaubeuren ist ein weiteres extrem starkes und geräumiges Schluckloch vorhanden. Man hört deutlich das schnelle Abfließen des Wassers nach unten.
Das Photo oben zeigt den Deckel über dem Abgrund zu einer über 4 Meter tiefen gewaltigen Schlucklochspalte im Ort Seissen bei Blaubeuren.
Sonntag,
den 27.07.2008
Karl Oesterle
schrieb am 02. September 2001,
dass zum Mörikedom mehrere Gänge in
unterschiedlichen Höhen führen. Unveränderter
Originaltext
Wieder eine unterirdische Bestätigung. Andreas Kücha und Jochen Malmann (Arge Blautopf) entdecken unterirdisch einen trockenen Gang, der sich vom Mörikedom, in der Nähe der Hallendecke in das Galgentäle hinzieht. Dieser sehr großräumige trockene Höhlengang endet nach ca. 270 Meter an einem Versturz. Durch diesen Versturz hört man den Straßenverkehr der Bundesstraße 28. Bei einer weiteren Begehung in diesem Höhlengang seilten sich Andreas Kücha und Jochen Malmann in einen breiten, tiefen Schacht ab. Unten angekommen verläuft der Höhlengang wieder horizontal.
Links: Jochen Malmann - Rechts: Andi Kücha Dann wieder eine Sensation. Der 2. neu entdeckte Höhlengang ist übersät mit schneeweißen Tropfsteinen und endet auch wieder im Mörikedom. Aus einer Höhe von ca. 15 Meter kann man den 95 Meter langen See im Mörikedom herrlich überblicken.
Andreas Kücha: "Ich kenne keine Höhle, die solch schöne Tropfsteine hat." Vielen Dank an die Arbeitsgemeinschaft www.blautopf.org, ohne deren Mut und gewaltigen Einsatz diese Entdeckungen mit ihren gefährlichen Tauchgängen in den Blautopf wahrscheinlich nie zustande gekommen wären.
Freitag,
den 08.08.2008 Oberirdische Höhlengang-Entdeckungen in Wennenden und Umgebung
Photo: Wolfgang Graf - Karl Oesterle bei der Besichtigung des 19 Meter tiefen Schachtes Hinter einem Stall im Ort Wennenden bei Blaubeuren ist mit Betonringen und eingegossenen Steigeisen ein 19 Meter tiefes Loch vorhanden. Es ist mit 3 miteinander verschraubten massiven Betonteilen abgesichert. Dieses Loch war einmal eine tiefe Doline. Mit Erde und vorher eingelegten Betonringen (Durchmesser 80 cm) wieder aufgefüllt. Karl Oesterle hat einen darunter durchführenden Höhlengang mit der Winkelrute geordet. In 51 Meter Tiefe beginnt die Höhlendecke. Der Höhlenboden ist bei 68 Meter Tiefe. Man müsste hier noch 32 Meter graben, um auf die Höhlendecke zu stoßen. Der Höhlengang unten ist nur 4, 30 Meter breit. Im Ort Wennenden ist er stellenweise zwischen 4 und 11 Meter breit. Anfang
der Zwischen-Information vom Freitag,
den18.09.2009
Photo: Karl Oesterle Über 1 Jahr später sieht es am so genannten Steeb-Schacht, siehe Photo oben, aktuell so aus. Im Hintergrund: Ein gelber Grabungsschutt-Container. Und im Jahr 1969 - 1970, siehe Photo unten. Die Doline wurde so vergrößert, dass ein Lastwagen den Erdaushub in 19 Meter Tiefe erreichen konnte. Man hörte dann aus Sicherheitsgründen mit dem Baggern auf. Am Grund in 19 Meter Tiefe wurden die, siehe Text vom 08.08.2008 weiter oben, beschriebenen Betonquadratringe eingesetzt.
Photo: Mit freundlicher Genehmigung von Fritz Binder und Hans-Georg Steeb: (Steebschacht) Zur Zeit wird am Schachtgrund ab 19 Meter Tiefe gegraben. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich mit vorher eingeholter und bekommener Grabungsgenehmigung ein Höhlenverein diesem wirklich hoch interessanten Schacht zugewendet hat. Dieser Grabungseinsatz wird sicher gewaltige unterirdische Entdeckungen den Bürgern vom Ort Wennenden bei Blaubeuren bescheren. In Kürze folgt von uns auf dieser Internetseite, der Interessengemeinschaft www.blauhoehlensystem.com, ein oberirdischer Höhlengangplan unmittelbar um den Steeb-Schacht im Ort Wennenden. Auch die Höhlentaucher der Arge www.blautopf.org wollen schon lange trockenen Fußes in das Blauhöhlensystem einsteigen. Am Mittwoch, den 16.09.2009 begann man im Auftrag der Stadt Blaubeuren mit einer Bohrung direkt am Straßenrand der B 28 in den von Andi Kücha benannten Stairway to Heaven. Am Donnerstag den 17.09.2009 brach dann der Bohrer in einer Tiefe von 17 Metern in den erforschten, trockenen Hohlraum, den Stairway to Heaven. Dieser Höhlengang führt auch direkt in den Mörikedom. Leider ist aktuell das Bohrloch noch so klein, dass man nicht einsteigen kann. Sehr gut und wichtig ist, dass im Notfall eine Medikamenten-, Essen- und Trinken- Versorgung sowie eine eventuell wichtige Kommunikation möglich wäre. Blautopftaucher Werner Gieswein meinte: "Ein Schnitzel würde schon durchpassen." Bei einer Durchmesser-Erweiterung dieser Bohrung würde natürlich das gefährliche Tauchen über den Blautopf entfallen. Der lang ersehnte Traum trockenen Fußes das Blauhöhlensystem zu erreichen und weiter zu erforschen ist dann Wirklichkeit. Ein besonderes D a n k e !!! an die gesamten Arge www.blautopf.org.
Wanderwegaufnahme auf die Stairway to Heaven Bohrung am 16.09.2009 - Karl Oesterle Wir haben uns das "Bohren" an 2 von Karl Oesterle georteten und bis heute nur uns bekannten Stellen schon seit fast 3 Jahren vorgenommen. Leider haben wir, was das "Bohren lassen" angeht, komplett versagt. Wir haben in den letzten Jahren nicht annähernd das nötige Kleingeld zusammen bekommen um die 2 Höhlendecken ca. 800 Meter außerhalb von dem Ort Seißen anbohren zu lassen. (Es darf gelacht werden) Warum ca. 800 Meter außerhalb vom Ort Seißen, wo doch laut Karl Oesterle zwei voneinander getrennte Höhlengänge unter dem Ort durchführen sollen? Wegen der Bohrerschwingungen, um keine Beschädigungen an den Wohngebäuden zu verursachen. Gleich am Ortsrand von Seißen wären es an einer Stelle nur 24 Meter bis zur Höhlendecke. Einmal wäre die Bohrtiefe ca. 800 Meter außerhalb von Seißen bis zur Höhlendecke 36 Meter und an der anderen Stelle wären es in einen darunter verlaufenden Höhlengang nur 5 Meter bis zur Höhlendecke. Eine Grabungsgenehmigung bekommen wir nicht, da wir, die Interessengemeinschaft www.blauhoehlensystem.com keine "wissenschaftliche" Höhlenforschung betreiben. Wir bezahlen deshalb unser Hobby, wie bisher, aus eigener Tasche. Ende der Zwischen-Information vom Freitag, den 18.09.2009
Weiter
mit den Informationen vom: Freitag,
den 08.08.2008 Oberirdische Höhlengangentdeckungen in Wennenden und Umgebung
Photo oben, der 4 Meter breite und in ca. 55 Meter Tiefe verlaufende Höhlengang.
Photo oben, Höhlengangbreite 11 Meter.
Photo oben, eine extrem große Dolinensenke. Hunderte Tonnen Erdreich wurden hier in den darunter verlaufenden Höhlengang gespült. Direkt unter der Senkungsmitte mündet ein Nebengang in den Hauptgang. Der Hauptgang verläuft von dem Ort Wennenden links vom Photo nach rechts vom Photo Richtung Hessenhaudolinen - Grabung. Gleich rechts vom Photo im Wald ist eine weitere große Doline. Ortung mit der Winkelrute - Karl Oesterle, genaue Kartenaufzeichnungen vom Höhlenverlauf sind wie, vom Ort Seißen und Umfeld schon angefertigt, zur Zeit noch in Arbeit.
Karl Oesterle beim einzeichnen des unterirdischen Höhlenverlaufs in seinen Plan.
Sonntag,
den 17.08.2008 Vom oberirdischen Mörikedom zum Steilabfall an die B 28 Von Karl Oesterle habe ich die Informationen aus seinem schon seit Jahren oberirdisch gezeichneten Höhlengangverlauf vom Mörikedom zur B 28 geholt. Es war Sonntag und schönes Wetter, als ich mich entschloss, den von Karl Oesterle angegebenen Höhlenverlauf am Endpunkt, also an einem Versturz am Steilabfall zur B 28 genauer anzusehen. Mein Interesse an dieser Stelle zu suchen wurde durch Andreas Küchas Mitteilung in den Medien geweckt, siehe Artikel weiter oben. Laut Karl Oesterle ist es möglich, durch eine Grabung an dieser Spalte in etwa 4 Meter Tiefe in den schon von Andreas Kücha und Jochen Malmann unterirdisch begangenen und beschriebenen ca. 15 x 15 Meter und ca. 270 Meter langen Höhlengang, den trockenen "Stairway to Heaven" welcher zum Mörikedom führt, einzusteigen. Für Karl Oesterle mit seinen 74 Jahren ist dieser Steilabfall etwas gefährlich. Deshalb hat er ihn all die Jahre nicht weiter untersucht. Als ich den Steilabfall untersuchte, kippte eine größere Steinplatte, welche stark von Moos bewachsen war, leicht nach unten. Dadurch kam ein hohles Klackern zustande. Durch das Anheben der Steinplatte wurde von mir eine deutlich erkennbare Spalte freigelegt. Siehe Photo unten.
Photo oben und unten: Unter großen Steinen mit dichten Moosflechten bewachsen, wie auf den Bildern sichtbar, befindet sich diese 1,40 cm tiefe und 25 cm breite Spalte.
Blick von beiden Richtungen
Am Grundbereich, so lang mein Arm greifen konnte, holte ich 6 ca. 10 cm große Steine herauf. Die Steine konnte ich leicht mit einer Hand aus der Seitenwand von dem losen Versturzmaterial herausbrechen. An zwei Steinen vielen mir Höhlen - Versinterungsansätze auf. Da die Steine mit eingeschwemmter Erde verschmutzt waren, entschloss ich mich einen dieser Steine mit nach Hause zu nehmen, ihn mit einer Bürste zu reinigen und zu fotografieren.
Photo oben - Andrea Graf: Beim Lösen der versinterten Steine mit meiner Hand. Auch anwesend, meine Frau und 2 Kinder von mir. Am Grund der Spalte befinden sich 2 kleine ca. 4 cm breite Felskluften. Einen Meterstab kann man ohne Widerstand rechts am Grund leicht 1 x 90 cm und links am Grund 1 x 70 cm tief hinunterschieben. Somit kommt man bis zum nächsten Widerstand durch einen Felsklotz auf 2,30 Meter Gesamttiefe von ca. 4 Metern bis zum Höhlengang, welcher laut Karl Oesterle höher liegend in den Mörikedom mündet.
Links: Der gereinigte, versinterte Bruchstein. Rechts: Ansicht von unten. Karl Oesterle und ich sind der Meinung, dass es sich um ein eingestürztes Höhlenportal handelt. Die 2 Photos oben sind vermutlich Verbruchsteine eines uralten gewaltigen Höhlenportaleinbruchs. Auf der anderen Talseite der B 28 geht der Höhlengang weiter.
Samstag,
den 20.09.2008 Jochen Malmann und Andi Kücha übernachteten zum ersten mal in Ihrem aufwendig errichteten Biwak im Blauhöhlensystem, genauer in der "Apokalypse", der Mega Halle. Das Biwak besteht aus einem 3 Mann Zelt, ISO Matten, Schlafsäcken, Gaskocher und Verpflegung. Als sie morgens ein Summen in der gigantischen Apokalypse Halle deutlich hören konnten, war ziemlich klar, dass es ca. 170 Meter höher bis zur Erdoberfläche, genauer von einer Firma im Gewerbegebiet "Steigziegelhütte" kommen musste. Karl Oesterle: "Zwischen der unterirdischen Apokalypse und dem Gewerbegebiet "Steigziegelhütte" verläuft die B 28".
Photos: Wolfgang Graf
In einem Seitengang entdeckten Jochen und Andi noch viele kleinere Skelette, besonders von Steinmardern. An einigen Tieren kann man noch deutliche Fellreste erkennen. Dies deutet darauf hin, dass die Steinmarder nicht länger als vor ca. 2 Jahre durch Spalten, welche bis an die Oberfläche führen, gekrochen sind und dann an den glatten, steil nach unten führenden Felsspalten abgestürzt sind. Manche Tiere scheinen den Sturz mit Knochenbrüchen im ersten Moment noch überlebt haben. Jochen und Andi gaben der Passage den Namen "Friedhof der Kuscheltiere". Wo der neu entdeckte Seitengang wieder in den Hauptgang mündet, sieht man einen ca. 50 Meter hohen beeindruckenden Schlot. Bei ihrer weiteren Begehung durch das Blauhöhlensystem kamen sie an wunderschönen hellen Höhlenperlen, bizarren Kalzitkristallen, Strudelkolken, schneeweißen Tropfsteinen und Sinterbecken vorbei. Ich zitiere Andi Kücha. "Das Blauhöhlensystem hat alles an Tropfsteinen was international bekannte Höhlen zu bieten haben". Im Blau - Canyon ( Höhlenabschnitt ) sahen Jochen und Andi Wasserfälle, wo das Wasser 7 Meter in die Tiefe stürzt und gleich wieder in tieferen Spalten verschwindet. Nach beinahe 30 Stunden ohne Tageslicht tauchten dann Jochen Malmann und Andi Kücha müde, aber glücklich wieder am Blautopf auf. Welch eine Leistung.
Im Höhlengang: Landweg Photo oben: Mit freundlicher Genehmigung von Andi Kücha und Jochen Malmann von der Arbeitsgemeinschaft http://www.blautopf.org/ Weitere sehr schöne und interessante Photos vom Blauhöhlensystem, auch von der Apokalypse siehe: - Bitte auf den weiterführenden "Link" zur Arge Blautopf klicken -
Samstag,
den 15.11.2008 Zur Zeit arbeiten noch 2 Geologen mit weiteren Fachleuten des beauftragten Fachbüros wegen einem möglichen Schauhöhlenausbau in der Vetterhöhle. Sie kommen gut voran. Die Decke und die Wände der Hallen und Höhlengänge wurden unter die Lupe genommen. Es wird die Sicherheitsfrage geprüft. Die Gutachter werden dann mitteilen, welche Höhlenabschnitte sicher sind und welche nicht. Die Vetterhöhle wurde von einem der Geologen schon jetzt als einmalig bezeichnet. Besonders schön fand er den großen Höhlensee, das so genannte Wolkenschloss. Mit dem Wolkenschloss der Blautopfhöhle besteht eine Verbindung mit der Vetterhöhle. Der Bürgermeister von Blaubeuren, Jörg Seibold, ließ es sich nicht nehmen, die Vetterhöhle mit Geologen und Höhlenforschern vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Anfang 2009 werden dann die Gutachter ihre Ergebnisse dem Gemeinderat von Blaubeuren vorstellen.
zum
Gästeabend
am Samstagabend, den
08. November 2008 Der Gästeabend der Arge Grabenstetten in der Falkensteinhalle in Grabenstetten war wieder mal ein voller Erfolg. Als Gast wurde auch Jochen Hasenmayer mit großem Beifall begrüßt.
Photo: Wolfgang Graf Mit der Entdeckung des Mörikedoms durch Jochen Hasenmayer gingen die Entdeckungen im Blautopf erst richtig los. - Bitte auf den weiterführenden "Link" zu einem Bericht über Jochen Hasenmayer klicken - Wir waren auch dabei und fanden den gesamten Samstagabend sehr interessant und gemütlich gestaltet. Der Eintritt war frei, was bei einem solchen Programm sicher nicht selbstverständlich ist. Auch das Essen und die Getränke waren sehr gut. Jochen Malmann und Andi Kücha hielten einen hochinteressanten Vortrag über das Blauhöhlensystem mit einzigartigen Bildern und Filmmaterial, auch von den hinteren Höhlenteilen. Viele Aufnahmen wurden zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Eine Traumwelt von gewaltigen Tropfsteinen, das Bachbett der unterirdischen Ur- Donau, den Blau- Canyon mit seinen großen Wasserfällen, wo das Wasser 7 Meter in die Tiefe stürzt, die Apokalypse - Halle usw. Dann ein weiteres Highlight. Einen klasse Vortrag von Denise Schönenberg von der Arge Grabenstetten über Italiens sardinische Ostküste. Wunderschöne Sandstrände, große Buchten mit gewaltigen Felsportalen, mit von einem Schiff aus gezeigten Küstenaufnahmen. Überall große Höhleneingänge, dahinter Kilometer lange, gewaltige Höhlen. Dann wurde geklettert und sich anschließend zu den Höhleneingängen abgeseilt. Gezeigt wurden auch beeindruckende Aufnahmen von der mit 300 Metern tiefsten und engsten Schlucht Italiens, im sardinischen Supramonte - Gebirge. Danach ging es gleich weiter mit gewaltigen, mehrere Kilometer langen Höhlengängen, fantastische, richtig gut fotografierte Innenaufnahmen der Hallen und Gänge. Dazwischen mehrere Filmaufnahmen, welche den Vortrag noch abwechslungsreicher und interessanter gestalteten. Es war sehr interessant. Mit dabei in Sardinien, 3 weitere Mitglieder der Arge Grabenstetten, Fritz Mammel, Daniela und Udo Wieczorek. Gemeinsam wurden riesige Hallen und wunderschöner Tropfsteinschmuck gut ausgeleuchtet. Das Ergebnis war stets sehr beeindruckend. Eine neu entdeckte Höhle wurde auch noch erforscht und vermessen. Fazit: Ein unvergesslich schöner und interessanter Gästeabend bei der Arge Grabenstetten in der Falkensteinhalle, mit gut 300, sicher begeisterten Gästen.
Photos: Wolfgang Graf Bildmitte: Denise Schönenberg kurz vor Ihrem Sardinien - Vortrag
Samstag,
den 10.01.2009
Lokalisiert 2001 mit der Winkelrute von Karl Oesterle
Sonntag,
den 22. Februar 2009 Blaubeuren, Ortsteil Seissen - Gebiet Seligengrund Höhlenforscher der Arge Blaukarst - www.blauhoehle.de/blaukarst ist es gelungen, bei einer Grabung im Gebiet Seligengrund ein Labyrinth von ca. 100 Meter Länge zu entdecken. Bei der Vermessung Ihrer Neuentdeckung sahen sie, daß es hinter einem Versturz weiter geht. Es wurde sofort ein Durchschlupf gegraben. Dahinter öffneten sich gleich große Räume. Grabungsleiter Jens Freigang: " Wir haben einen Durchschlupf gegraben und sind auf große Räume gestoßen." Der Höhlengang ist bis heute, 22.02.2009, stellenweise bis zu 8 Meter hoch. Hinter dem Versturz wurden Schlote und Schächte entdeckt. In alle Richtungen zweigen Gänge ab, ein verzweigtes System. Teilweise sind auch einige Tropfsteine vorhanden. Die Hauptrichtung zieht sich nordwestlich zu der Ortschaft Wennenden hin. An einem Schachtgrund wurde ein deutlicher Luftzug gespürt. Sicher ein Zeichen dafür, daß es in der Nähe großräumig weitergeht. Die Mitglieder der Arge Blaukarst hoffen natürlich, daß man bald trocken, ohne durch den Blautopf zu tauchen in die über Wasser liegenden Höhlengänge der Blautopfhöhle gelangen kann. Natürlich wird zur Zeit mit großer Begeisterung nach weiteren Höhlengängen und Hallen gesucht. Karl Oesterle: "Da sich im Gebiet Seißen und Wennenden noch mehrere große Hallen befinden, werden noch einige gewaltige oberirdische und unterirdische Entdeckungen auf uns zukommen. Eine sehr große Halle befindet sich vor dem Ortsteil Seißen - in unmittelbarer Nähe der Weiberwirtschaft." Wir, Karl und ich (Wolfgang Graf) sind uns seit dem Jahr 2005 sicher, dass das Blauhöhlensystem sich auf gute 40 Kilometer Länge erstreckt, sicher schon bald eine der größten Attraktionen in Baden Württemberg.
Sa.
18. April 2009 Seißen bei Blaubeuren - Seligengrund Karl Oesterle: Der neue Zugang vom Seligengrund zur Blauhöhle und der großen Apokalypse - Halle ist jetzt oberirdisch von mir aufgespürt und in meine Karte eingezeichnet worden.
Mi.
29. April 2009 Seißen - Blaubeuren Karl Oesterle: Kürzlich bei einem Telefongespräch wurde ich gefragt, wie es denn am Knöpfchensinterschacht so weitergeht. Er wollte wissen, in welcher Tiefe die Höhlengänge weitergehen und in welche Richtung. Wir vereinbarten einen Termin und Treffpunkt. Dort musste ich feststellen, dass es doch noch anständige Menschen mit einem Charakter gibt. Bei der gegenseitigen freundlichen Begrüßung kam auch gleich noch eine wirklich ernst gemeinte Entschuldigung: "Muss mich zuerst einmal entschuldigen, Verzeihung, was in dem Blautopffilm im Fernsehen über dich und Winkelruten dort gesagt wurde und einer mit Vorurteilen gegen Winkelrutengänger sagte, kann ich persönlich nichts dafür". "Tut mir echt Leid." Mir (Karl Oesterle) tut es heute noch weh, wenn ich daran denke, dass der Film am Blautopf fast täglich gegen Eintrittsgeld immer wieder "so" gezeigt wird. Auch im Fernsehen wurde er schon mehrmals wiederholt. (Fernsehsender - Arte) Weiteres zur Sache: Nach 3 Tagen oberirdischer Suche vom Seligengrund ausgehend habe ich am Montag den 6. April 2009 um 11:45 Uhr auf einem Parkplatz den unterirdischen Höhleneingang zur Apokalypse - Halle gefunden.
Photo: Karl Oesterle - Seligengrund - (Ort Seißen bei Blaubeuren) Auch vom Knöpfchensinterschacht wurde von mir ein separater unterirdischer Höhlengang bis zur Apokalypse - Halle aufgespürt. Höhlenforscher können schon bald ohne Tauchen von oben, trockenen Fußes in die große 55 bis 65 Meter tiefe Apokalypse - Halle absteigen, um dann gemeinsam weiter zu forschen und vermessen. Jede Höhlenforschergruppe kann schon bald einen anderen Rückweg zum Ausgang nehmen. Weitere Höhlengänge und Hallen im und um den Ort Seißen (bei Blaubeuren) werden in nächster Zeit hier veröffentlicht.
Knöpfchensinterschacht
Photo: Wolfgang Graf, Rübenkellerschacht mit einer durchschnittlich 35 cm breiten Naturspalte im Ort Seißen bei Blaubeuren
Deutlich sieht und fühlt man bei passender Bewetterung den teilweise extrem starken Luftzug. Auf den Photos oben ist der Luftzug in die gewaltige Höhle unter den Ort Seissen zu sehen. Oft bläst die von der Erdoberfläche aus gemessene, bis zu 6 Meter Tiefe und bis heute (16. Mai 2009) ca. 3 Meter schlufbare Naturspalte einem kühle, nach feuchter Höhlenluft riechender Höhlenwind entgegen. Mit freundlicher Genehmigung des Grundstückeigentümers haben Höhlenforscher unserer Interessengemeinschaft Blauhöhlensystem am 11. April 2009 mit einem Bohrmeißel den Eingangsfelsen vom Rübenkellerschacht von vorher ca. 25 cm Breite auf einen beschlufbaren Eingang von 45 cm erweitert.
Photo: Wolfgang Graf, von links nach rechts, Andreas Scheyhing, Jochen Fiedler, Florian Walz und Karl Oesterle Mo.
25. Mai 2009 Seißen - Blaubeuren Bericht: Karl Oesterle
Vetterhöhlengrabung der Arge Grabenstetten 2004 sagte ich einigen Höhlenforschern, daß mehrere Höhlengänge die B 28 zur anderen Bergseite - Staatswald Siechhalde - unterqueren würden. Diese Höhlengänge lassen sich gut mit den Gangdimensionen unter dem Blauberg vergleichen. Manche nahmen mich ernst und ließen sich meine Winkelrutensondierungen genau erklären. Andere wiederum lachten und nahmen mich nicht ernst. Heute fällt mir (uns) auf, daß alle 4 Höhlenvereine in der Gegend um Blaubeuren sich auf einmal mit dem Ort Seißen und Wennenden beschäftigen. Plötzlich ist die Siechhalde Hangseite bei allen Höhlenforschervereinen begehrt. Leider werden wir von vielen Mitmenschen wegen der Winkelruten mit einer teilweise sehr herablassenden Art behandelt. Tatsache ist, daß man auf der Seißener Bergseite plötzlich große Arbeitseinsätze von verschiedenen Höhlenvereinen feststellen kann. Eine weitere Tatsache ist auch, dass erfolgreiche und bekannte Archäologen sehr erfolgreich mit mir zusammengearbeitet haben. Siehe Urkunde von Baden-Württembergs Ministerpräsident und Zeitungsartikel wie z.B. der Stuttgarter Zeitung Nr. 177 unter www.winkelruten-erdstrahlen.com / Merowinger Gräber und Römische Bebauung. Nun zum Rad und Forstweg im Gewann "Seligengrund". Bürger von Seißen sagten mir bei meinen oberirdischen Winkelrutenbegehungen im Februar 2006, daß am Seligengrund aus einer Felskluft kühler Wind herausströmen würde. Ebenso zeigten mir die sehr hilfsbereiten Seißener Bürger noch mehrere Erdeinbrüche auf den umliegenden Äckern wie auch in ihren Kellern. Dort befinden sich auch sehr interessante Felsspalten. Wie zum Beispiel den Rübenkellerschacht mit dem gewaltigen Luftzug, siehe oben. Auffallend ist, seit wir 2007 im Internet von Seißen und dem Rübenkellerluftzug zum ersten Mal berichteten, gibt es ein reges Interesse an meinen Winkelrutenbegehungen in Seißen und Wennenden. Sicher waren auch unsere Berichte in den Medien und auf unseren Internetseiten für das plötzliche Interesse von Bedeutung. Zum Rübenkellerschacht noch eine Anmerkung: Der Haupthöhlengang ist unter der Straße beim Gasthaus Lamm, von der Nikolauskirche kommend an das Ortsende vom Ort Seißen in Richtung Flinser Weg. Vom Rübenkellerschacht aus führt nur ein kleinerer Nebengang zum Hauptgang beim Gasthaus Lamm. Unser im Internet vorgestellter Rübenkellerschacht stößt ebenso wie das 19 Meter tiefe Loch hinter einem Stall im Ort Wennenden bei Blaubeuren auf großes Interesse. Am 8. August 2008 hatte ich in Wennenden unter dem 19 Meter tiefen Loch einen durchführenden Höhlengang mit meiner Winkelrute geortet. Dieser Höhlengang verläuft unterirdisch Richtung Buch und zur Hessenhaudolinengrabung. Die von mir oberirdisch, siehe unsere Skizze unten, mit großem Zeit- und Kilometeraufwand aufgespürten Höhlengänge haben von mir oberirdische Namen bekommen. Beispiel: Dolinenhallenhöhle: Vom Seißener Friedhof zur Dolinenhalle. Nikolaushöhle: Vom Knöpfchensinterschacht zur Nikolauskirche und weiter Richtung Flinser Weg. Galgentälehöhle: Vom Knöpfchensinterschacht zur Apokalypse - Halle. Ein Rundgang über die Steigziegel- und Nikolaushöhle ist dann möglich. (Siehe Skizze unten) Zum Einstiegsschacht am Seligengrund. Dieser Höhlengang führt bis unter die Nikolauskirche. Nebengänge sind auch vorhanden. Der erste Steigziegelhöhlenabgang führt, siehe Skizze unten, zur Apokalypse. (Halle)
Info: Bessere .pdf Qualität vom Plan hier klicken Ein Beispiel siehe Skizze: Vom Knöpfchensinterschacht an der B 28 zieht sich ein Höhlengang unterirdisch den Berg hoch, unmittelbar vorbei an der so genannten Weiberwirtschaft. Unter dem vor der Weiberwirtschaft, von Seißen aus kommend abfallendem Tal befindet sich eine größere Halle.
Photo: Wolfgang Graf Photo oben: Aufgenommen vor der Weiberwirtschaft von der Straße aus von Seissen her kommend. (Im Seligengrund 1 / 4 - 683,9 NN). Unter dieser Talabsenkung, mehr rechts auf dem Photo, befindet sich unterirdisch die größere Halle. Der weitere Höhlengang zieht sich dann bis zum Seissener Friedhof hin, danach verzweigt er sich direkt unter der Friedhofshalle. Links zur Nikolauskirche und fast geradeaus, dann leicht links zur Dolinenhall33(Siehe Ski37oben)
Photo Karl Oesterle: Seissener Friedhof mit Friedhofshalle Im ersten Drittel der Friedhofshalle (Blickrichtung) unter dem Seissener Friedhof verzweigt sich der Höhlengang. Der linke Abgang zieht sich zur Nikolauskirche (unterirdische Halle) in Seissen hin und der rechte, siehe auch auf unserer Skizze, zieht sich unterirdisch erst einmal ziemlich geradeaus und dann leicht nach links zur Dolinenhalle hin.
Photo Karl Oesterle: Seissener Dolinenhalle Karl Oesterle: Es gibt noch mehrere große Hallen unter Seissen und Umgebung, auf die ich später noch eingehen werde. Abzweigungen sind ebenfalls vorhanden. Diese sind jedoch nur in meinem großen Hauptplan vermerkt. Montag,
den 21.09.2009 Neue Informationen: 1.) Im oberen Drittel dieser Web-Seite unter der Überschrift: "Oberirdische Höhlengang-Entdeckungen in Wennenden und Umgebung", vom Freitag, den 08.08.2008 wurden am 18.09.2009 weitere Informationen über den vorgestellten 19 Meter tiefen Dolinen-Schacht im Ort Wennenden eingefügt, den so genannten Steeb-Schacht. und: 2.) Eine 17 Meter tiefe Bohrung im Auftrag der Stadt Blaubeuren, in den so genannten "Stairway to Heaven". Nähere Informationen auch unter: "Oberirdische Höhlengang-Entdeckungen in Wennenden und Umgebung" Samstag,
den 26.09.2009 Wolfgang Graf, das bin ich, möchte gerne meine persönliche Meinung über einen Schauhöhlenausbau im Blauhöhlensystem bei Blaubeuren nochmals ausführlicher erläutern. Es soll hier nur eine Idee beschrieben werden. Was dann daraus gemacht wird bestimmen natürlich die Geldgeber, (Investoren). Hier möchte ich nur vorstellen, von was ich träume und was ich, wenn ich könnte mit genügend Kapital umsetzen würde. In einem kleineren, auch für mich möglichen Rahmen, würde ich mich an einem Schauhöhlenausbau sehr gerne beteiligen. Vielleicht an einer Art Blauhöhlen-Aktiengesellschaft. (Wie es schon sehr erfolgreich bei einem Schauhöhlenausbau in Frankreich praktiziert wurde) In diesem Sommer 2009 war in den Tages-Zeitungen ein Hinweis von Andi Kücha zu lesen, in welchen er auf die wirklich sehr schönen und interessanten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb hinweist. Die Besucherzahlen wären etwas rückläufig, was uns Höhlenfreunde natürlich sehr traurig stimmt. Höhlen sind für viele Menschen immer wieder etwas Besonderes und Sehenswertes. Unter "Meine Blauhöhlennews", der linke Schalter nebenan, berichtete ich am 18.11.2006 von einer Blauhöhlenbahn. Natürlich wurde ich in der Zwischenzeit mit Spott und Hohn geradezu überschüttet. Ist die Idee aber wirklich so schlecht für einen erfolgreichen Tourismus für die ganze Region Blaubeuren? Am 18.11.2006 schrieb ich auch unter anderem, auf Stahlpfosten mit aneinander verschraubten Stahlschienen schwebt, fährt die elektrische Höhlenbahn sehr langsam über Felsspalten, Abgründe oder Seen. Warum habe ich von den Stahlpfosten geschrieben? Beispiel, was mir in der Postonjnska Jama oder auch Adelsberger Grotte genannt, nicht so gefallen hat, war, dass die Eisenbahnschienen und auch die Gehwege nicht gerade höhlenfreundlich angelegt sind. Es wurde "früher" einfach zu viel "platt" gemacht. Leider auch schöne Bodentropfsteine und Sinterbecken, welche in ihrer Form für immer unwiederbringlich zerstört wurden. Deshalb habe ich an einbetonierte Stahlpfosten, welche miteinander durch Stahlschienenträger verschraubt werden, gedacht. (siehe Photomontage weiter unten) Der Höhlenboden würde dadurch minimal verändert, was für den Höhlenschutz sehr wichtig ist. Der Höhlenschutz spielte auch am 18.11.2006 bei der Vorstellung dieser Blauhöhlenbahn eine sehr wichtige Rolle für mich. In letzter Zeit wird in den Medien berichtet, dass man aus Höhlenschutzgründen bei einem Schauhöhlenausbau die Wege auf so genannte Stelzen stellen will und die Schauhöhle dann aber auf keinen Fall mit Technik zupflastern möchte. Sehr viele Geländer, Gitterroste für die Wege auf Stelzen, Treppen und Schutzzäune könnten durch die Blauhöhlen-Panoramabahn (siehe Photomontage unten) eingespart werden. Natürlich kosten diese "Fahrwägelchen" auch Geld. Aber, so viel mehr wie die Wege auf Stelzen mit vielen Gitterrosten und Geländern? Man könnte vielleicht einmal eine Kalkulation erstellen. (Auch mit Berücksichtigung der Folgekosten) Heute braucht man meiner Meinung nach, um wieder mehr Besucher in Schauhöhlen zu bekommen etwas ganz Besonderes. Es muss sich vom Üblichen, Gewohnten positiv abheben. Es ist heute möglich, die vorhandenen technischen Möglichkeiten auch zu nutzen. Bald fahren wir ja auch Autos mit Alternativantrieben wie Strom usw. In eine extrem langsam fahrende, auf der ganzen Welt einmalige Blauhöhlenbahn, mit integrierten Lautsprechern wegen der Höhlenführung, steigt man nicht nur einmal ein, nach dem Motto, jetzt habe ich die Höhle für die nächsten z.B. 10 Jahre ja gesehen. Sicher würden nicht nur meine Kinder gerne mehrmals mit dieser weltweit einzigartigen Blauhöhlenbahn fahren wollen. Die ältere Generation hätte bestimmt wegen dem sonst üblichen "Auf und Ab gehen" in herkömmlichen Schauhöhlen, auch schon wegen der bequemeren Beförderung, Freude daran. Der positive "Mundwerbeeffekt" spielt nicht nur für die ausländischen Gäste eine sehr relevante Rolle.
Photomontage vom 18.11.2006 - siehe auch links bei den Schaltern unter: "Meine Blauhöhlennews" Warum ist die Postojnska Jama Grotte in Slowenien so weltbekannt und hat dadurch traumhafte Besucherzahlen? Sicher nicht nur, weil Sie besonders schön ist. Nein, man redet: "Das ist doch die Höhle, durch die man mit einem Zug fahren kann". Zwei Merkmale fallen mir auf, ich denke automatisch, sie muss besonders groß sein und ich freue mich auch sehr auf das besondere Fahrerlebnis in einer einzigartigen Schauhöhle. In der Blaubeurener Schauhöhle wäre eine kurze, dazwischen in die Panoramafahrt mit der Blauhöhlenbahn eingelagerte Gehwegstrecke, um die gigantischen Höhlenseen von einem zwischen Mörikedom dem Mittelschiff oder Äonendom entlang geführten Rundweg, natürlich die perfekte Vollendung meines Traums. Eine besonders raffinierte Beleuchtung der 3 durch kleine Landbrücken verbundenen Höhlenseen wäre das absolute "Highlight." Das Blaubeurener Blauhöhlensystem ist in jedem Fall auch besonders groß, schön und sehr interessant. Man könnte ja von Frankreich die Idee einer Aktiengesellschaft - Gründung übernehmen. Dort fehlten auch große Summen für einen gewaltigen Höhlenausbau mit Aufzug usw. In Frankreich wurde die Finanzierung über eine Aktiengesellschaft, trotz anfänglicher Skepsis, bis heute ein sehr großer Erfolg. Sicher möchte ich keinem Investor mit diesem Bericht in seinen finanziell umsetzbaren Entscheidungen zu Nahe treten. Ich freue mich über jeden möglichen Blauhöhlensystem-Schauhöhlenausbau in Blaubeuren, egal in welcher Art und Weise. Das ist natürlich nur meine persönliche, unverbindliche Meinung. Danke für Ihr Interesse! Wolfgang Graf Wunschergänzung am Samstag, den 25.09.2010 Es wurde im vergangenen Jahr schon 2 x per E-Mail angefragt, ob ich nicht Photos hätte, auf denen meine Blauhöhlenbahnvorstellung besser zu sehen wäre. Als ich mit meinen Kindern im August 2010 im Holiday Park in Hassloch/Pfalz war, dachte ich an die 2 Anfragen und photographierte gleich die Holiday Park - Einschienenbahn von unten, damit man eine genauere Vorstellung dieser, auch wenn es den Berg runter geht, sehr, sehr langsam fahrenden Bahn bekommt. (Eine langsame, immer gleich bleibende Geschwindigkeit. Bestens geeignet für ältere Menschen und Kinder.) Mir persönlich ist schon klar, dass so eine Blauhöhlenbahn nie gebaut wird. In den Medien wird aktuell berichtet, dass man das Blauhöhlensystem bei einem Schauhöhlenausbau auf keinen Fall mit Technik zupflastern möchte. Über einen normalen, schon bewährten Schauhöhlenausbau würde ich mich persönlich auch sehr freuen. Zum Abschluss meiner sehr niedrig fahrenden Blauhöhlenbahnvorstellung möchte ich hiermit dem zweifachen Wunsch nach weiteren Photos noch nachkommen.
Photos: Wolfgang Graf vom Holiday Park in Hassloch/Pfalz Info, die Blauhöhlenbahn hätte natürlich ein passendes Höhlendesign und keine Regendächer gehabt. Ende der Wunscherweiterung am 25.09.2010 - Wolfgang Graf
Dienstag,
den 13.10.2009 Das Wennender Höhlenlabyrinth Unter dem Ort Wennenden (bei Blaubeuren) und der Umgebung befindet sich nach Karl Oesterles Winkelrutensondierungen ein ausgedehntes Höhlenlabyrinth. Karl Oesterle: "Oft ist es oberirdisch nicht einfach, einen sondierten Höhlenverlauf zügig weiter zu verfolgen." Beispiel: Ein Höhlengang zieht sich ausgerechnet unter einem großen Maisfeld oder Weizenfeld durch. Wenn die Frucht noch nicht abgeerntet, oder gerade erst gesät wurde, kann Karl Oesterle den Höhlenverlauf nicht weiter verfolgen. Das bedeutet, dass er vor der Saat oder nach der Ernte öfters wieder von neuem auf Tour geht, dabei muss auch eine lange Anfahrt in Kauf genommen werden, bis man endlich über den abgeernteten Acker gehen kann. Auch extreme Steilhänge können oft nur an einem Seil gesichert, begangen werden. Aus diesem Grund wird jetzt der, siehe Plan unten, oberirdische Höhlenverlauf unter und um den Ort Wennenden vorerst hier nur teilweise veröffentlicht. Karl Oesterles Feststellung: "Es ist ein einzigartiges Höhlenlabyrinth." Weiteres: Es sind bis heute mindestens 4 von Karl Oesterle geortete Höhlengänge vorhanden, welche die B 28 unterqueren. Auch diese und weitere Höhlengänge werden in nächster Zeit in einen zweiten, noch folgenden oberirdischen Höhlenplan eingezeichnet, und hier veröffentlicht. Das Blauhöhlensystem zieht sich weiter durch den Untergrund der Schwäbischen Alb. Von der Apokalypse - Halle bis hin zum Steeb-Schacht. Dabei münden mehrere Seitengänge in den rot eingezeichneten Hauptgang, welche in den oberirdischen Höhlenplan unten noch nicht eingezeichnet wurden.
Kurze Beschreibung zum oberirdischen Höhlenplan oben: Von Blaubeuren her kommend die linke Einfahrt in das Gewerbegebiet abbiegen. Von der unterirdischen Apokalypse - Halle führt der weitere Höhlenverlauf ca. 1000 Meter der B 28 entlang Richtung Wennenden. Dabei unterquert der Höhlengang die B 28. Bald danach verzweigt sich der Höhlengang auf ca. 700 Meter Länge in 2 parallel führende Höhlengänge. 150 Meter vor dem Steeb-Grabungsschacht treffen sie wieder aufeinander und ein Höhlengang führt dann direkt zum Steeb-Schacht. (siehe Plan oben, rote Linien - oberirdisch sondierte Höhlengänge durch Karl Oesterle) Weiterer aktueller Erdeinbruch vom Juli 2009
Photo: Karl Oesterle, aufgenommen am 16.09.2009 Der aktuelle Erdeinbruch vom Juli 2009 befindet sich ca. 450 Meter vom Steeb-Schacht entfernt. Mittwoch,
den 05.05.2010 Karl Oesterle war über den Winter mit Archäologen wegen früherer Römer- und Keltensiedlungen im Einsatz. Seit das Wetter im April 2010 auf der Albhochfläche nicht mehr so kalt und windig ist, waren wir, Karl und ich (Wolfgang Graf) auf der Oberfläche um den Steeb-Schacht wieder im Einsatz. Diesmal mit einem GPS Gerät, welches auch die Gauss Krüger (Gitter) Daten anzeigt. (GK) Siehe Sondierungsplan unten:
Samstag,
den 1.Januar 2011 Info! Einen weiteren oberirdischen Höhlenplan, speziell unter dem Ort Wennenden mit seinem einzigartigen Höhlenlabyrinth wird von uns, der Interessengemeinschaft Blauhöhlensystem aus gegebenem Anlass nach einem mehrheitlichen Beschluss nicht mehr veröffentlicht. Sonntag,
den 10.07.2011 Bericht über die Hessenhauhöhle bei Berghülen von Wolfgang Graf Info: Der Ort Berghülen befindet in der Nähe von Blaubeuren.
Photo: Wolfgang Graf vom 17.09.2006 Unter dem großen Regen und Sonnenschutzdach, siehe Photo oben, wurde von Mitgliedern der Arge Blaukarst jahrelang sehr hart gearbeitet.
Photo: Wolfgang Graf vom 17.09.2006 Links: Lars Bohg und rechts: Norbert Neuser beim Hessenhau- Grabungsschacht an der damaligen Hessenhaudoline, heute Hessenhauhöhle. Ein kurzes Info in eigener Sache zur Hessenhaudoline vom 28.10.2006
Die sensationellen unterirdischen Entdeckungen in der früheren Hessenhaudoline, jetzt Hessenhauhöhle genannt, entdeckt und erforscht von Mitgliedern der "Arge Blaukarst" Bericht von Wolfgang Graf Am 02.07.2011 wurde der aktuelle Forschungsstand der Hessenhauhöhle von der Arge Blaukarst in der Auhalle vorgestellt.
So war das Plakat nicht nur in Berghülen ausgehängt. Zu diesem sehr informativen und schönen Vortrag der Arge Blaukarst in der Auhalle kamen mehr als 400 begeisterte Gäste. Es wurde über die Forschungsgeschichte der Hessenhaudoline ebenso gesprochen wie über die Wasserqualität der "Nordblau". Der Vortrag von Dr. Jürgen Bohnert war sehr gut und informativ gestaltet. Es wurden auch Seitengänge wie der so genannte "Blaubach", der Spaghetti- und der Säulensiphon gezeigt. In einem Abschnitt der "Nordblau" wurde die "Galerie des Excentriques" entdeckt. Die davon präsentierten Aufnahmen kamen bei den staunenden Gästen sehr gut an. Projektleiter Dr. Jürgen Bohnert hielt weiter den allgemein sehr guten und interessanten Vortrag über das gesamte Projekt Hessenhaugrabung und die so genannte "Nordblau". Die Berghüler Bürger sowie angereiste Gäste, solche wie wir und viele weitere wie Jochen Hasenmayer usw. waren sichtlich begeistert. Beim Vortrag sprach Jens Freigang auch davon, wie schwer und eng es in dem Grabungsschacht wurde, auch der Gedanke ans Aufhören kam auf. Kommentar meinerseits dazu: "Gott sei Dank nicht aufgegeben, welch ein Durchhaltevermögen und was für eine vorbildlich ehrenamtliche Leistung." Bürgermeister Bernd Mangold war von dem Vortrag so angetan, dass er bei seiner persönlichen Bürgermeisterrede an die anwesenden Gäste der "Arbeitsgemeinschaft Blaukarst" aus der Gemeindekasse gleich 500 Euro spendete und die Hallenmiete der Arge Blaukarst erließ. Er hätte auch vor den ehrenamtlich tätigen höchsten Respekt. Diesem höchsten Respekt möchte ich mich persönlich bei dieser jahrelangen und extrem harten Grabung der Arge Blaukarst gerne mit anschließen. Info! Stand: 10.07.2011 Aktuell bis 10.07.2011 vermessene Gesamtlänge der Hessenhauhöhle 1599 Meter. Durchschnittliche Tiefe der neu entdeckten Höhlengänge: 120 Meter.
Gezeigte Aufnahmen der Arge Blaukarst am Vortragsabend den Sa. 02.07.2011 in der Auhalle in Berghülen. An diesem schönen Abend wurden von mir in der Auhalle in Richtung Vortragsbühne 2 Bilder als schönes Beispiel aufgenommen. Die Schatten im Vordergrund waren anwesende Gäste. Die 2 Photos sind nur ein kleines Beispiel der an diesem Abend gezeigten hervorragenden Aufnahmen der Arge Blaukarst. Es folgten noch ganz andere Highlights, auch mit Film. Zum Schluss noch einige schöne Zitate von Mitgliedern der Arge Blaukarst am Vortragsabend in der Auhalle in Berghülen. Zitat von Projektleiter Dr. Jürgen Bohnert: "Es ist unglaublich , wie sich alles entwickelt hat." Zitat von Jens Freigang: "Wir haben uns durchgebissen." Jens Freigang war im gezeigten Film zu sehen, wie er sich im Wasser der Nordblau vor Freude tummelte. Zitat meinerseits: "Klar, bei dieser Entdeckung." Zitat von Roland Konopac beim Moment des Durchbruchs in 130 Meter Tiefe in den Flusstunnel: "Wir hätten es nicht geglaubt, aber plötzlich standen wir am Oberlauf der Blau, ein historischer Moment für die Gruppe und für die Schwäbische Alb."
Photo: Wolfgang Graf Die aktuell am 02.07.2011 in der Auhalle in Berghülen anwesenden und mitwirkenden Höhlenforscher der Arge Blaukarst am Ende der Veranstaltung auf der Bühne.
Dienstag,
den 02.08.2011 Kurzinfo von Karl Oesterle Thema: Höhlenverbindung Von der Hessenhauhöhle (Hessenhaudoline) zur Blauhöhle (Blautopfhöhle) gibt es eine unterirdische Höhlenverbindung. Diese Verbindung wurde von mir oberirdisch mit der Winkelrute eindeutig sondiert.
Sonntag,
den 07.08.2011
![]() Oberirdische Planveröffentlichung vom Gebiet "Himmelreich" Weitere oberirdische Sondierungen von Karl Oesterle Wichtig für Höhlenforscher sind Antworten auf Fragen, wie geht es unterirdisch weiter? Auch Fragen wie: "Wo befinden sich Querverbindungen von der Hessenhauhöhle zur Blauhöhle?"
Photo: Wolfgang Graf vom 21.10.2006 Karl Oesterle beim Sondieren der sehr großen Halle im Gebiet "vor dem Buch" am 21.10.2006, siehe auch Höhlenplan weiter unten. Ein Hinweis noch zu den zwei von mir sondierten Höhlenabgängen vom Waldrand auf dem Gebiet "vor dem Buch". In den Höhlengängen sind Höhlenhallen von 15 - 50 Meter Breite vorhanden. Sie ziehen sich unterirdisch Richtung Süd-Westen hin. Diese beiden Höhlengänge münden in eine weitere sehr große Doline direkt unter der Straße L 1230. Ein Teil wurde beim Straßenbau aufgefüllt, siehe Photos unten.
Von Blaubeuren Richtung Autobahn A 8 - (Merklingen) gesehen zeigt die Aufnahme links den größeren Teil der Hans Weber Halle und Photo rechts den rechten Teil der riesigen Hans Weber Halle von der Straße L 1230 nach Merklingen. Ein Teilstück der sehr großen Hans Weber Halle befindet sich unter der Pferdekoppel bei der Familie Hans Weber Hessenhof 25. Daher der vorläufige, oberirdische Name, Hans Weber Halle. Die Breite dieser Halle beträgt bis zu 60 Meter und die Länge habe ich bis auf 200 Meter oberirdisch sondiert. Von der Hans Weber Halle zweigt ein Höhlengang ab. Dieser zieht sich entlang der L 1230 zur Einfahrt zu den Hessenhöfen hin, siehe oberirdischer Höhlenplan weiter unten und von hier aus weiter zum Gebiet "unteres Himmelreich."
Photo: Karl Oesterle vom 03.08.2011 Die Einfahrt auf dem Photo, siehe Pfeil, führt uns zur Hans Weber Halle, Hessenhof 25. Ein zweiter Höhlengang zieht sich unterirdisch zum Wendekreis beim Wartehäuschen an der Bushaltestelle hin, siehe oberirdischer Höhlenplan weiter unten und wechselt auf die andere Straßenseite in Richtung Gartencenter Hagmayer. Hinter dem Pferdestall, siehe Photo unten, bei der Hausnummer 21 treffen sich die beiden Höhlengänge dann mit dem Speleonauten-Höhlengang. Es ist auch ein Forschungsbereich von Jochen Hasenmayer, wo er mit seinem U-Boot an einer Engstelle zur Zeit nicht weiter kommt. Ein Taucher könnte diese Engstelle passieren.
Photo: Karl Oesterle vom 03.08.2011 In der Blauhöhle haben Taucher die Wahl, weiter zu tauchen in Richtung dem oberirdischen Anwesen der Familie Lotte Weber oder rechts abbiegen in den unterirdischen Speleonauten-Höhlengang. Nach ca. 80 Meter kommt ein Abzweig, dieser Höhlengang führt zum Gebäude "Oberes Himmelreich." Zusatzinfo für ein besseres Lageverständnis. In unmittelbarer Nähe von dem Grundstück der Familie Lotte Weber befindet sich unterirdisch der Mörikedom, das Mittelschiff und der Äonendom.
Photos: Wolfgang Graf
vom 21.10.2006
Linkes
Photo: Oberirdisch in der Nähe vom Mörikedom mit Lotte Weber am 24.05.2008
und Photo rechts: rechtsseitig von Karl Oesterle, oberirdisch das
Mittelschiff und links vor den Tannen oberirdisch der Äonendom am 21.10.2006
Photo links: Karl Oesterle im Gespräch mit Lotte Weber über den weiteren unterirdischen Höhlenverlauf der 3 Hallen wie Mörikedom, Mittelschiff und Äonendom am 24.05.2008 Oberirdisch sondierter Höhlenplan vom Gebiet "Himmelreich" von Karl Oesterle und Wolfgang Graf vom 07.08.2011
Vielen Dank für Ihr Interesse !
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